Leitbild Kita Bienenschloss

Leitbild - Kita Bienenschloss

„Lassen wir die Kinder entdecken, was sie gerade brauchen und geben wir ihnen die Möglichkeit zu selbstbestimmtem Lernen.“ Lothar Klein

Wir sehen Kinder als einzigartige, eigenständige und ernst zu nehmende Personen, die Interesse(n), Fähigkeiten und die Lust am Lernen bereits in sich tragen. Frühkindliches Lernen passiert nicht geradlinig, sondern ausgehend von den Interessen des jeweiligen Kindes und den Eindrücken, die es den Tag hindurch sammelt. Wir sehen uns in der Rolle des Lernbegleiters. Lerninhalte werden von uns nicht vorgegeben, sondern gemeinsam mit den Kindern, durch ihre Fragen und ihr Interesse aufgegriffen und in Projekten vertieft.

Jedes Kind soll sich selbst und seine Welt in seinem eigenen Tempo und auf seine Art entdecken können. Kinder brauche dafür Freiräume, Vertrauen, Möglichkeiten der Beteiligung und eine gute Kooperation zwischen Eltern und dem Fachpersonal.

Unsere Grundwerte im Überblick:

  • Respekt und Wertschätzung – Jedes Kind wird als einzigartig angesehen und respektiert. Dies zeigt sich in einem achtsamen Umgangston und der Anerkennung individueller Bedürfnisse.
  • Partizipation – Kinder werden aktiv an Entscheidungen beteiligt, sei es bei der Auswahl von Projekten, Gestaltung des Tagesablaufs oder bei der Planung von Festen.
  • Inklusion – Wir fördern ein Miteinander, in dem Vielfalt als Bereicherung gesehen wird. Kinder mit und ohne besonderen Förderbedarf lernen und spielen gemeinsam.
  • Nachhaltigkeit – Umweltbewusstsein wird durch den Einsatz von Naturmaterialien und durch Projekte zur Natur- und Umwelterziehung gefördert.
  • Schutz der Kinderrechte – Alle pädagogischen Fachkräfte achten auf die Umsetzung der Kinderrechte gemäß der UN-Kinderrechtskonvention.

Praxisbezug: Konflikte werden gewaltfrei gelöst, Kinder werden ermutigt, eigene Lösungen zu finden. Unsere Raumgestaltung ermöglicht Rückzugsmöglichkeiten, kreative Entfaltung und Bewegungsfreiheit.

Pädagogisches Konzept

Werkstattpädagogik im Elementarbereich- Lernen mit Freude und Neugier

Die Werkstattpädagogik eröffnet den Kindern eine Welt, die sie selbstbestimmt erforschen, ausprobieren und gestalten können. Hier entdecken sie ihre eigenen Talente, entwickeln ihre Kreativität und übernehmen Verantwortung für ihr Lernen. Es ist ein pädagogischer Ansatz, der den Kindern ermöglicht, ihre Lernprozesse selbstbestimmt, aktiv und handlungsorientiert zu gestalten. Sie geht auf die Reformpädagogik zurück und ist stark inspiriert von Pädagogen wie Maria Montessori, Célestin Freinet und John Dewey

Merkmale der Werkstattpädagogik

  • Vorbereitete Umgebung: Unterschiedliche Werkstattbereiche, wie Holzwerkstatt, Kreativwerkstatt, Forscherbereich, Leseecke oder Bewegungsbereich.
  • Selbstbestimmtes Lernen: Kinder wählen eigenständig Materialien und Aufgaben nach ihren Interessen und Entwicklungsbedürfnissen aus.
  • Ganzheitlichkeit: Körper, Geist und Seele werden in die Bildungsprozesse einbezogen.
  • Freies Experimentieren: Offene Materialien ermöglichen kreative Lösungen und fördern Problemlösekompetenzen.
  • Beobachtung und Dokumentation: Pädagogische Fachkräfte beobachten Lernprozesse und dokumentieren sie, um individuelle Entwicklungswege sichtbar zu machen.

Ziele der Werkstattpädagogik

  • Förderung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
  • Entwicklung von Kreativität und Fantasie
  • Stärkung von sozialen Kompetenzen durch gemeinsames Arbeiten
  • Aufbau von Problemlösefähigkeiten und kritischem Denken
  • Individualisierung der Lernprozesse durch unterschiedliche Werkstattangebote

Der Situationsansatz in der Krippe

Der Situationsansatz ist ein pädagogisches Konzept, das in den 1970er Jahren in Deutschland entwickelt wurde. Er richtet sich besonders an Kinder im U3-Bereich (Krippe) und im Kindergartenalter, hat aber für die frühe Bildung besondere Bedeutung, da er stark auf Lebenssituationen der Kinder eingeht

Zentraler Gedanke ist, dass Lernprozesse aus realen Situationen des Alltags entstehen. Pädagogische Fachkräfte greifen Situationen auf, die für die Kinder bedeutsam sind, und gestalten darauf basierend Lernangebote.
Das Kind wird als kompetenter Akteur seiner Entwicklung verstanden.

Beispiel: Der Zirkus ist in der Stadt- die Kinder berichten von ihren Erlebnissen. Die Erzieher greifen die Situation auf und entwickeln gemeinsam mit den Kindern z. B. ein Zirkusprojekt.

Merkmale des Situationsansatzes

  • Lebensweltorientierung: Pädagogische Angebote orientieren sich an den Erfahrungen und Interessen der Kinder.
  • Ganzheitliche Förderung: Emotionale, soziale, kognitive und motorische Aspekte werden miteinander verbunden.
  • Partizipation: Kinder werden aktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen.
  • Flexibilität: Wir gestalten den Tagesablauf so, dass er Orientierung gibt aber dennoch genug Raum für Spontanität und die aktuellen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt werden können.
  • Beziehungsgestaltung: Stabile Beziehungen voller Vertrauen bilden die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit, besonders im U3-Bereich legen wir Wert auf Geborgenheit und verlässliche Bindungen.

Ziele des Situationsansatzes

  • Förderung der Selbst- und Mitbestimmung
  • Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagssituationen
  • Aufbau von Vertrauen und Sicherheit durch enge Bindungen
  • Stärkung der sozialen Kompetenzen durch gemeinsames Handeln
  • Förderung einer kritischen Auseinandersetzung mit der Umwelt

Kita Bienenschloss

Jugend- und Sozialwerk gemeinnützige GmbH

Kita Bienenschloss

Mittelstraße 20
16540 Hohen Neuendorf

Telefon: 03303 50 35 27
Telefax: 03303 50 36 98
E-Mail:

Kapazität: 196 Kinder
Ansprechpartner: Herr Lücke, Frau Sonntag
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. von 6:30 Uhr – 17:00 Uhr
Sprechzeiten: nach telefonischer Absprache

Aktuell haben wir keine freie Plätze!

Liebe Eltern, wenn Sie sich für einen Betreuungsplatz in unserer Einrichtung interessieren, laden wir Sie gern zu einem Hausrundgang ein. Vereinbaren Sie dazu bitte einen Termin mit uns.

Aktuelles

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